Jeder Stützpunkt erhält einen eigenen Radius sowie Fahrzeit-, Wetter-, Kapazitäts- und Rückverlegungsnachweis.
Versorgung zuhause in Graubünden – regional statt zentral gedacht.
Das Kantonsspital Graubünden betreibt seit März 2026 ein klar begrenztes Angebot für Spitalbehandlung zu Hause in Chur und Umgebung. Zugleich verfolgt der Kanton eine dezentrale, integrierte Versorgung über zwölf Gesundheitsversorgungsregionen. MEDambulant respektiert das bestehende Angebot und richtet sich auf ergänzende Übergangs- und Nachsorgewege mit regionalen Fachstellen aus.
Priorisiertes Aufbaugebiet – noch kein frei buchbares Versorgungsangebot. Keine Gesundheits- oder Falldaten per gewöhnlicher E-Mail senden.
Bestehende Spitäler, Spitex, Hausärzteschaft, PDGR und regionale Beratungsstellen werden nicht ersetzt, sondern eingebunden.
Kapazität und Bereitschaft werden für Belastungsspitzen und nicht nur für Jahresmittel geplant.
Ein enger regionaler Pfad wird gemessen, standardisiert und erst danach in eine weitere Region übertragen.
Der Radius ist nicht nur eine Zahl, sondern Teil der Patientensicherheit.
Topografie, saisonale Schwankungen, Fahrzeit, regionale Spitäler, Rettungswege und Fachkräfte verändern das Betriebsmodell. MEDambulant plant deshalb nicht einen pauschalen Kantonsradius, sondern regionale Stützpunkte, Ausschlusskriterien, Unterstützung auf Distanz und Rückkehrwege – jeweils mit den zuständigen Fachstellen.
MEDambulant ergänzt bestehende Akteure. Eine Partnerschaft oder Zuständigkeit wird erst nach schriftlicher Vereinbarung behauptet.Vom Akutauftrag bis zur stabilen Nachsorge.
Leistung, Verantwortung und Finanzierung werden je Kategorie getrennt geprüft. So entstehen keine falschen Versprechen aus ähnlich klingenden Begriffen.
Bestehendes Akutangebot respektieren
Indikation, Einsatzgebiet, Versicherung und klinische Verantwortung des Kantonsspitals werden nicht durch MEDambulant überlagert.
Früher Austritt und Übergang
Für geeignete Klinikpfade werden Versorgung, Fahrlogik, Therapie, Medikamente und Rückmeldung regional vorbereitet.
Nachsorge und Stabilisierung
Somatische sowie psychiatrisch-psychosoziale Stabilisierung ergänzt die Zeit nach Akutbehandlung oder Klinikaufenthalt.
Was der Markt bereits belegt – und wo wir sauber anschliessen.
Diese Quellen beschreiben bestehende Angebote und Rahmenbedingungen. Ihre Nennung bedeutet weder Partnerschaft noch Vergleichsurteil.
Spitalbehandlung zu Hause 2026–2028
Das Angebot ist während der ersten Betriebsphase auf ÖKK-Versicherte und ein Gebiet von ungefähr 30 Minuten Fahrzeit ab Chur begrenzt; über die Eignung entscheiden die medizinischen Fachpersonen.
Originalquelle öffnen 02 · Kanton Graubünden · Leitbild 2026–2036Dezentrale und integrierte Versorgung
Der Kanton will die Zusammenarbeit in den Gesundheitsversorgungsregionen stärken und die dezentrale medizinische Grundversorgung sichern.
Originalquelle öffnen 03 · Psychiatrische Dienste GraubündenPsychiatrische Versorgung zuhause
Die PDGR bietet im Bündner Rheintal zwischen Maienfeld und Thusis eine aufsuchende ambulante Krisenintervention mit ärztlicher und pflegerischer Besetzung an.
Originalquelle öffnenIn vier Schritten zur entscheidungsfähigen regionalen Startklarheit.
- 01
Eine Gesundheitsversorgungsregion und einen klaren Klinikpfad auswählen.
- 02
Fahrzeit, Wetter, Rettung, Unterstützung auf Distanz und Rückverlegung durchspielen.
- 03
Regionale Partner, Rollen, Verfügbarkeit und Stellvertretung verbindlich prüfen.
- 04
Sicherheit, Wiedereintritt, Erfahrung, Aufwand und Wirtschaftlichkeit regional messen.
Persönlicher AnsprechpartnerMarcel BieggerHäufige Fragen zu MEDambulant Graubünden.
Ist MEDambulant das Angebot für Spitalbehandlung zu Hause des Kantonsspitals Graubünden?+
Nein. Das Angebot des Kantonsspitals Graubünden ist eigenständig. MEDambulant entwickelt ergänzende Wege für Zusammenarbeit und Nachsorge und behauptet keine Verbindung, sofern keine Vereinbarung besteht.
Versorgt MEDambulant bereits ganz Graubünden?+
Nein. Graubünden ist ein priorisiertes Aufbaugebiet. Jede Region benötigt einen eigenen Partner-, Kapazitäts-, Fahrzeit-, Bewilligungs- und Sicherheitsnachweis.
Wie wird psychiatrische Nachsorge von Krisenintervention getrennt?+
MEDambulant plant die stabilisierende Nachsorge nach Klinikauftrag. Akute Krisenintervention, Notfallbeurteilung und Aufnahme bleiben bei den dafür zuständigen Diensten und medizinischen Fachpersonen.
Die regionale Versorgungslücke zuerst belegen. Dann die Zusammenarbeit aufbauen.
Das Erstgespräch klärt Zielpopulation, bestehende Angebote, klinische Verantwortung, Region, Finanzierung und messbaren Nutzen. Es ist keine Aufnahme- oder Partnerzusage.
