Kein Notfall- oder Akutaufnahmedienst.Bei unmittelbarer Gefahr: 144
MEDambulantGraubünden
Region GR · für Spitäler und Kliniken

Versorgung zuhause in Graubünden – regional statt zentral gedacht.

Das Kantonsspital Graubünden betreibt seit März 2026 ein klar begrenztes Angebot für Spitalbehandlung zu Hause in Chur und Umgebung. Zugleich verfolgt der Kanton eine dezentrale, integrierte Versorgung über zwölf Gesundheitsversorgungsregionen. MEDambulant respektiert das bestehende Angebot und richtet sich auf ergänzende Übergangs- und Nachsorgewege mit regionalen Fachstellen aus.

Priorisiertes Aufbaugebiet – noch kein frei buchbares Versorgungsangebot. Keine Gesundheits- oder Falldaten per gewöhnlicher E-Mail senden.

Region

Jeder Stützpunkt erhält einen eigenen Radius sowie Fahrzeit-, Wetter-, Kapazitäts- und Rückverlegungsnachweis.

Partnerschaft

Bestehende Spitäler, Spitex, Hausärzteschaft, PDGR und regionale Beratungsstellen werden nicht ersetzt, sondern eingebunden.

Saisonalität

Kapazität und Bereitschaft werden für Belastungsspitzen und nicht nur für Jahresmittel geplant.

Lernmodell

Ein enger regionaler Pfad wird gemessen, standardisiert und erst danach in eine weitere Region übertragen.

Regionale Positionierung

Der Radius ist nicht nur eine Zahl, sondern Teil der Patientensicherheit.

Topografie, saisonale Schwankungen, Fahrzeit, regionale Spitäler, Rettungswege und Fachkräfte verändern das Betriebsmodell. MEDambulant plant deshalb nicht einen pauschalen Kantonsradius, sondern regionale Stützpunkte, Ausschlusskriterien, Unterstützung auf Distanz und Rückkehrwege – jeweils mit den zuständigen Fachstellen.

MEDambulant ergänzt bestehende Akteure. Eine Partnerschaft oder Zuständigkeit wird erst nach schriftlicher Vereinbarung behauptet.
Drei klar getrennte Versorgungspfade

Vom Akutauftrag bis zur stabilen Nachsorge.

Leistung, Verantwortung und Finanzierung werden je Kategorie getrennt geprüft. So entstehen keine falschen Versprechen aus ähnlich klingenden Begriffen.

I

Bestehendes Akutangebot respektieren

Indikation, Einsatzgebiet, Versicherung und klinische Verantwortung des Kantonsspitals werden nicht durch MEDambulant überlagert.

II

Früher Austritt und Übergang

Für geeignete Klinikpfade werden Versorgung, Fahrlogik, Therapie, Medikamente und Rückmeldung regional vorbereitet.

III

Nachsorge und Stabilisierung

Somatische sowie psychiatrisch-psychosoziale Stabilisierung ergänzt die Zeit nach Akutbehandlung oder Klinikaufenthalt.

Offizielle regionale Quellen

Was der Markt bereits belegt – und wo wir sauber anschliessen.

Diese Quellen beschreiben bestehende Angebote und Rahmenbedingungen. Ihre Nennung bedeutet weder Partnerschaft noch Vergleichsurteil.

Erster gemeinsamer Arbeitsauftrag

In vier Schritten zur entscheidungsfähigen regionalen Startklarheit.

  1. 01

    Eine Gesundheitsversorgungsregion und einen klaren Klinikpfad auswählen.

  2. 02

    Fahrzeit, Wetter, Rettung, Unterstützung auf Distanz und Rückverlegung durchspielen.

  3. 03

    Regionale Partner, Rollen, Verfügbarkeit und Stellvertretung verbindlich prüfen.

  4. 04

    Sicherheit, Wiedereintritt, Erfahrung, Aufwand und Wirtschaftlichkeit regional messen.

Marcel BieggerPersönlicher AnsprechpartnerMarcel Biegger
Partnerschaft besprechen
Klar beantwortet

Häufige Fragen zu MEDambulant Graubünden.

Ist MEDambulant das Angebot für Spitalbehandlung zu Hause des Kantonsspitals Graubünden?+

Nein. Das Angebot des Kantonsspitals Graubünden ist eigenständig. MEDambulant entwickelt ergänzende Wege für Zusammenarbeit und Nachsorge und behauptet keine Verbindung, sofern keine Vereinbarung besteht.

Versorgt MEDambulant bereits ganz Graubünden?+

Nein. Graubünden ist ein priorisiertes Aufbaugebiet. Jede Region benötigt einen eigenen Partner-, Kapazitäts-, Fahrzeit-, Bewilligungs- und Sicherheitsnachweis.

Wie wird psychiatrische Nachsorge von Krisenintervention getrennt?+

MEDambulant plant die stabilisierende Nachsorge nach Klinikauftrag. Akute Krisenintervention, Notfallbeurteilung und Aufnahme bleiben bei den dafür zuständigen Diensten und medizinischen Fachpersonen.

MEDambulant Graubünden

Die regionale Versorgungslücke zuerst belegen. Dann die Zusammenarbeit aufbauen.

Das Erstgespräch klärt Zielpopulation, bestehende Angebote, klinische Verantwortung, Region, Finanzierung und messbaren Nutzen. Es ist keine Aufnahme- oder Partnerzusage.

Flyer